Mutter erzählt: Internet-Freund wollte vermisste Rebecca (15) offenbar besuchen!

Berlin - Erneut haben sich die Eltern von Rebecca an die Medien gewendet. Diesmal mit brisanten Informationen! Gibt es eine neue Person im Rätsel um die verschwundene Rebecca?

Gibt es einen Unbekannten im Fall Rebecca? (Bildcollage)
Gibt es einen Unbekannten im Fall Rebecca? (Bildcollage)

"Es gab da wohl tatsächlich jemanden. Einen Max oder Maxi". Das soll Rebecca ihrer Mutter noch im Januar erzählt haben.

Besonders verdächtig: Der unbekannte Mann aus dem Internet habe sie besuchen wollen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung mit einem Verweis auf die "Bunte". "Ich sagte ihr, dass sie ihn auf keinen Fall alleine treffen dürfe ( … ). Sie versprach mir, jemanden mitzunehmen." wird Brigitte Reusch weiter zitiert.

Konkret vermutet sie, dass sich Rebecca an dem Morgen mit "Maxi" getroffen haben könnte. Die fehlende Decke habe sie gebraucht", um sich draufzusetzen".

Weiterhin steht die gesamte Familie voll hinter dem 27-jährigen Schwager Florian R., der sich derzeit in U-Haft befindet. "Florian ist für meinen Mann und mich wie ein Sohn", sagt Brigitte Reusch zu "Bunte". Florian mache alles für die Familie, würde ihr niemals Leid zufügen. Und: "Solange wir nicht hundertprozentig wissen, dass Florian etwas mit Beccis Verschwinden zu tun hat, gilt für uns die Unschuldsvermutung. Das nennt man Familie."

Für Rebeccas Schwester Jessica, die Ehefrau von Florian R., sei eine Welt zusammengebrochen, als man ihren Gatten verhaftete.

Mordkommission ermittelt weiterhin gegen Florian R.

Der Schwager Florian R. ist derzeit der Hauptverdächtige im "Fall Rebecca".
Der Schwager Florian R. ist derzeit der Hauptverdächtige im "Fall Rebecca".  © Polizei Berlin

Die Polizei sieht das anscheinend anders. Bis auf weiteres bleibt der Schwager Florian R. "wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags“ in Haft. Auch am heutigen Mittwoch sucht die Polizei erneut in einem Brandenburger Waldstück nach Rebeccas Leiche. An der Suche beteiligt sind Mitglieder der Mordkommission und des Technischen Hilfswerks.

Weit über 1.000 Hinweise sind inzwischen zu dem Fall bei der Polizei eingegangen und es wird laut Informationen der Polizei noch eine ganze Weile dauern, diese auch komplett auszuwerten.

Rebecca war vor rund drei Wochen verschwunden. Zuletzt war sie in der Wohnung ihrer Schwester und ihres Schwagers. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht mehr lebend verließ.

Weil das Auto des Schwagers am Tag des Verschwindens und am Tag danach in Brandenburg registriert wurde, ist er der Hauptverdächtige. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise, mittlerweile sind etwa 1.400 davon eingegangen.

Update, 17 Uhr

In der Nacht zum Donnerstag behauptete Rebeccas Schwester Vivian in einer Instagram-Story: "Es gab da eine Internet-Bekanntschaft. Die Polizei weiß seit Tag eins davon. Es ist nur jetzt erstmalig in den Medien aufgetaucht." Nach BILD-Informationen konnte diese Internet-Bekanntschaft aber weder bestätigt werden oder aber eine, die mit dem Fall in Zusammenhang stehen könnte.

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