Giga-Deal mit Kanada? Deutschland soll U-Boote für 62 Milliarden Euro bauen

Von Michael Fischer, Carsten Hoffmann

Berlin - Die Bundesregierung hofft darauf, die Rüstungskooperation mit Kanada zum Nato-Gipfel mit dem Abschluss eines milliardenschweren U-Boot-Geschäfts deutlich vertiefen zu können.

Ein U-Boot U34 der Klasse 212A der deutschen Bundesmarine liegt beim U-Boot-Hersteller TKMS am Kai. (Archivfoto)  © Christian Charisius/dpa

"Wenn es gelingt, dann wird das Kanada an uns für Jahrzehnte binden", hieß es einen Tag vor Beginn des Gipfels aus deutschen Regierungskreisen. 

Die kanadische Zeitung "The Globe and Mail" berichtete unter Berufung auf Kreise, Kanadas Regierung werde den Auftrag nach Deutschland vergeben. Dafür gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.

Der kanadische Premierminister Mark Carney (61) hatte für den späten Abend deutscher Zeit angekündigt, sich in Halifax vor seiner Abreise zum Gipfel zur Verteidigungspolitik seines Landes zu äußern.

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Aus deutschen Regierungskreisen hieß es zu dem erwünschten U-Boot-Deal: "Das wäre ein sehr guter Startpunkt für eine strategische Zusammenarbeit." Und es wäre "ein sehr gutes Signal", wenn eine solche Entscheidung "im Kontext" des Nato-Gipfels kommuniziert würde. Das Spitzentreffen beginnt am Dienstag in der türkischen Hauptstadt Ankara.

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Nach Berichten kanadischer Medien könnte es inklusive Wartung und Betrieb für die nächsten Jahrzehnte um rund 100 Milliarden kanadische Dollar (rund 62 Mrd. Euro) gehen.

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