Mehr KI, weniger Jobs: Versicherer Ergo plant Stellenabbau
Von Steffen Weyer
Düsseldorf - Der Versicherer Ergo will bis zum Jahr 2030 etwa 1000 Arbeitsplätze abbauen.
Darauf habe sich Ergo mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatts".
Betriebsbedingte Kündigungen blieben bis dahin ausgeschlossen. Ergo will in den nächsten Jahren verstärkt künstliche Intelligenz (KI) einsetzen; neben dem Stellenabbau sollen viele Beschäftigte deshalb auf neue Jobs umgeschult werden.
Ergo mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt dem Sprecher zufolge hierzulande rund 15.000 Menschen.
Bis Ende des Jahrzehnts sollen jährlich etwa 200 Jobs wegfallen.
Der Stellenabbau ist Teil eines Sparprogramms, mit dem Ergos Mutterkonzern Munich Re bis 2030 jährliche seine Kosten um insgesamt 600 Millionen Euro senken will.
Der Stellenabbau soll über natürliche Fluktuation, Altersteilzeit und Abfindungsprogramme erfolgen.
Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa
