Rund 350 Mitarbeiter betroffen: Playmobil stellt Fertigung in Dietenhofen ein

Von Michael Donhauser

Zirndorf - Der fränkische Spielwarenhersteller Horst-Brandstätter-Group will seine berühmten Playmobil-Figuren künftig nicht mehr im fränkischen Werk Dietenhofen im Landkreis Ansbach produzieren.

Die Produktion von Playmobil-Spielwaren soll bis Ende Juni auf andere Werke verteilt werden.  © Tag24/Schimpfhauser

Die Produktion solle bis Ende Juni auf andere Werke verteilt werden, teilte das Unternehmen in Zirndorf mit.

Von der Produktionsverlagerung seien rund 350 Mitarbeiter in Dietenhofen betroffen. Wie deren Zukunft genau aussehen soll, teilte die Gruppe nicht mit.

Die Entscheidung folge auf Basis einer umfassenden Analyse der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. In den vergangenen Jahren sind die Produktionskosten in Deutschland deutlich gestiegen.

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Um die Wettbewerbsfähigkeit der Marke Playmobil langfristig zu sichern und die wirtschaftliche Stabilität der Unternehmensgruppe zu gewährleisten, wird die Fertigung samt Produktionsanlagen in den kommenden Monaten verlagert.

Die Belegschaft sei am Dienstag in einer außerordentlichen Versammlung über die Veränderungen informiert worden.

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Die Unternehmensleitung werde gemeinsam mit dem Betriebsrat über eine sozialverträgliche Umsetzung verhandeln, einschließlich der Einrichtung einer Transfergesellschaft, hieß es.

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