Nach Krise und Konzernumbau: So geht es Kölner Motoren-Gigant Deutz heute

Von Tanja Vedder

Köln - Bei Deutz zahlt sich der jüngste Konzernumbau weiter aus. Im traditionell eher schwachen ersten Quartal zog der Motorenhersteller gut 40 Prozent mehr Aufträge an Land.

Der Kölner Motorenhersteller Deutz befindet sich nach schweren Krisenjahren wieder im Aufwind. (Symbolbild)  © Henning Kaiser/dpa

Deutz berichtete dabei auch von einer Erholungstendenz im Baumaschinen- und Landtechnikbereich vor allem zum Quartalsende hin.

Der Umsatz zog in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um gut acht Prozent auf 530,0 Millionen Euro an.

"Sowohl unser Motorengeschäft als auch unsere neu erschlossenen Geschäftsfelder Energie und Verteidigung sowie das wichtige Wachstumsfeld Service leisten erkennbare Beiträge", erklärte Unternehmenschef Sebastian Schulte anlässlich der Zahlenvorlage in Köln.

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Noch stärker als der Erlös verbesserte sich das operative Ergebnis: Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) zog gar um fast 46 Prozent auf 37,3 Millionen Euro an.

Dabei kamen Deutz auch Einsparungen zugute: Alle Maßnahmen seien erfolgreich durchgeführt, und das ursprüngliche Einsparziel von 50 Millionen Euro werde um rund zehn Prozent übertroffen, hieß es.

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Unter dem Strich kehrte der Konzern in die schwarzen Zahlen mit einem Gewinn von 21,8 Millionen Euro zurück. Ein Jahr zuvor hatte hier noch ein Verlust von zehn Millionen Euro gestanden. Die Jahresziele bestätigte Schulte.

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