Schüsse in Würzburg! Großeinsatz der Polizei

Würzburg - In der Gertrud-von-le-Fort-Straße in Würzburg fielen am Samstagnachmittag Schüsse.

Am Samstagnachmittag wurden der Polizei die Schüsse in Würzburg gemeldet (Symbolbild).
Am Samstagnachmittag wurden der Polizei die Schüsse in Würzburg gemeldet (Symbolbild).  © Montage: dpa/Boris Roessler, dpa/Federico Gambarin

Die Polizei wurde am Samstag gegen 14.30 Uhr alarmiert: In einer Wohnung in der Gertrud-von-le-Fort-Straße war geschossen worden.

Da die Situation zunächst völlig unklar war, lösten die Beamten des Polizeipräsidiums Unterfranken einen Großeinsatz aus, an dem auch ein Unterstützungskommando der Bayerischen Bereitschaftspolizei beteiligt war.

Vor Ort trafen die Polizisten auf den Mieter der fraglichen Wohnung und dessen 23 Jahre alte Lebensgefährtin – die junge Frau hielt eine schwarze Pistole in der Hand.

Sie wurde "von den Einsatzkräften unter Vorhalt einer Dienstwaffe mit deutlicher Ansprache aufgefordert, die Pistole niederzulegen", wie ein Sprecher weiter erklärte. Zum Glück kam die 23-Jährige der Aufforderung sofort nach.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der Waffe um eine Schreckschusspistole handelt.

Polizei findet Waffen und Marihuana

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus (Symbolbild).
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus (Symbolbild).  © dpa/Jan Woitas

Mit dieser soll die 23-Jährige mindestens zwei Schüsse auf den 18-jährigen Sohn der Vermieterin der Wohnung abgegeben haben.

Hintergrund des Vorfalls waren offenbar Mietstreitigkeiten. Der 18-Jährig erlitt durch die Schüsse leichte Verletzungen im Gesicht.

Bei der Durchsuchung der Wohnung stießen die Polizisten in einem Zimmer auf weitere Schreckschusswaffen. Diese wurde sichergestellt. Die Wohnung der 23-Jährigen wurde ebenfalls durchsucht. Hier entdeckten die Einsatzkräfte eine geringe Menge Marihuana.

Gegen das Pärchen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die 23-Jährige muss sich zudem mit einem Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz auseinandersetzen.

Titelfoto: Montage: dpa/Boris Roessler, dpa/Federico Gambarin

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