Zwölfjährigem Jungen müssen 31 Kugeln aus Penis und Blase geholt werden

Wuhan (China) - Nachdem erst vor Kurzem ein Mann notoperiert werden musste, weil er sich einen Schraubenzieher zu tief in den Hintern geschoben hatte (TAG24 berichtete), schockiert jetzt ein neuer Fall aus China.

Insgesamt 31 Metallkügelchen hatte der Junge in seinem Penis. (Symbolbild)
Insgesamt 31 Metallkügelchen hatte der Junge in seinem Penis. (Symbolbild)  © 123RF Olga Terestsenko

Ein Zwölfjähriger Junge wollte laut "Metro" wohl seine "Anatomie etwas näher erforscht" und schob sich dabei 31 Magnetkugeln in den Penis.

Am Anfang schien es ihn nicht weiter zu stören, doch zwei Monate später litt er an so starken Bauchschmerzen, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Die Ärzte versuchten zunächst die gängigsten Magen-Darm-Erkrankungen auszuschließen und fanden dabei logischerweise nichts:

"Wir zogen den Jungen zur Seite und fragten ihn. Er gab zu, dass er ungefähr 70 Tage zuvor Buckeyballs in seine Harnröhre eingeführt hat", so sein Arzt Dr. Wang.

Buckeyballs sind ein in China beliebtes Spielzeug. Dadurch, dass sie magnetisch sind, lassen sie sich in jeder nur denkbaren Form zusammenstapeln.

Genau diese magnetische Eigenschaft machte das Auffinden und Herausholen der Kugeln schwierig. Erst nachdem die Ärzte Luft in die Blase gepumpt hatten, konnten sie mit großem Aufwand wieder herausgezogen werden.

Die Mediziner gehen laut "Sun" davon aus, dass sich der Junge wieder vollständig erholt. Hoffentlich klärt ihn in Zukunft jemand vorher darüber auf, wie das da unten funktioniert.

Bereits Ende Oktober gab es einen Fall in China, bei dem ein Mann sich eine Reihe von Magnetperlen in den Penis geschoben hatte.

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