Oldenburg - Am Mittwochmorgen hat sich ein bewaffneter Mann in einem Oldenburger (Niedersachsen) Hotelzimmer verschanzt. Die Polizei rückte mit Spezialkräften an.
Gegen 8.30 Uhr seien die Einsatzkräfte in das Hotel in der Alexanderstraße in Oldenburg gerufen worden, bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber TAG24.
Ein 48-jähriger Mann habe sich per Notruf gemeldet, dass er gesundheitliche Probleme habe. Aufgrund der unklaren Lage rückte neben einem Rettungswagen auch die Polizei an.
Bei einer ersten Kontaktaufnahme zwischen den Polizisten und dem Mann im Hotelzimmer hielt dieser ein Messer in der Hand.
Laut Angaben der Polizei war ein Gespräch nicht möglich, weswegen die Polizisten von einer Bedrohung ausgingen und das Hotelzimmer verließen. Aufgrund der möglichen Gefährdung rückten sie mit weiteren Spezialkräften an.
Das Hotel und die entsprechende Etage wurde geräumt. Den Beamten gelang es schließlich, Kontakt zu dem Mann aufzunehmen und den Einsatz so zu beenden. Er ließ sich widerstandslos in Gewahrsam nehmen.
Es habe keine Gefahr für Außenstehende bestanden
Eine Gefahr für andere habe nicht bestanden, so der Sprecher. Die Ermittler gehen davon aus, dass er gesundheitliche Probleme hatte.
Der Mann sei ersten Erkenntnissen zufolge nur leicht verletzt, so der Sprecher. Gegen 11.30 Uhr konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Laut Polizeiangaben wurde gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Bedrohung eingeleitet. Aktuell werde geprüft, ob der Mann in eine psychiatrische Einrichtung untergebracht werden muss.
Während des Polizeieinsatzes war die Alexanderstraße bis zur Humboldtstraße gesperrt.
Erstmeldung um 12.40 Uhr, zuletzt aktualisiert 13.35 Uhr.