Von Christian Brahmann
Bramsche - Nach dem Tod zweier Menschen in einem Wohnhaus in Bramsche bei Osnabrück (Niedersachsen) sind Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt angelaufen.
"Wir gehen derzeit von einem Streit zwischen Vater und Tochter aus", sagte der Sprecher der Osnabrücker Staatsanwaltschaft Alexander Retemeyer.
Es gebe derzeit keine Anhaltspunkte dafür, dass weitere Personen involviert sein könnten.
Nach einer Meldung über Schreie und mögliche Schüsse war am Montag ein Großaufgebot von Einsatzkräften in den Stadtteil Gartenstadt ausgerückt.
Im Haus fanden Polizeibeamte den Mann tot auf und konnten die Frau auch nicht mehr retten. Ermittler durchsuchten das Haus und sicherten Spuren. Dabei fanden sie eine Schusswaffe.
Der Mann habe eine Waffenbesitzkarte und dürfe mehrere Schusswaffen legal besitzen, sagte Staatsanwalt Retemeyer am Tag nach der Tat.
Die Leichen des 86-jährigen Mannes und der 62-jährigen Frau sollen in der Rechtsmedizin in Oldenburg obduziert werden. Retemeyer betonte, dass die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Tatablauf noch am Anfang stehen.
Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.