Das war nichts! Brücke standhafter als gedacht: Sprengmeister muss an A45 noch mal ran

Wenden (Kreis Olpe) - Eine Brückensprengung im Sauerland ist nicht ganz nach Plan verlaufen.

Die Explosion konnte aus weiter Ferne bestaunt werden.  © News5

Ein lauter Knall ertönte am Sonntagmorgen unter der Talbrücke Ottfingen an der A45, die daraufhin rund 30 Meter in die Tiefe stürzte - zumindest ein Teil der Konstruktion.

Denn insgesamt vier Stützen der 1971 fertiggestellten Brücke wollten nicht nachgeben und standen nach der Explosion noch immer.

Sie sollten im Zuge eines zweiten Versuchs am Sonntagmittag dann mit einer weiteren Sprengung zu Fall gebracht werden, wie eine Sprecherin der Autobahn GmbH gegenüber TAG24 erklärte. Dies gelang am Nachmittag.

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Aufgrund der Sprengung ist die A45 zwischen der Anschlussstelle Freudenberg und dem Kreuz Olpe-Süd seit 6 Uhr in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Geplant war ursprünglich, den Streckenabschnitt ab 13 Uhr wieder freizugeben. Auch nach dem erfolgreichen zweiten Versuch blieb die Sperrung zunächst noch bestehen.

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Zwar stieg viel Qualm auf, doch Teile der Talbrücke zeigten sich standhafter als gedacht.  © News5

Die 235 Meter lange Talbrücke Ottfingen ist die erste Brücke an der A45, die von der Autobahn GmbH im Zuge eines Brückenmodernisierungsprogramms gesprengt und im Anschluss neu gebaut werden soll.

Erstmeldung vom 19. Juli, 12.05 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 14.59 Uhr.

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