Feuerwerksunglück bei Rheinkirmes mit 19 Verletzten: Jetzt steht die Ursache fest

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Von Volker Danisch

Düsseldorf - Ein Jahr nach dem Unglück beim Feuerwerk der Rheinkirmes in Düsseldorf hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf die Ermittlungen eingestellt.

Bei der Rheinkirmes in Düsseldorf kam es im vergangenen Jahr zu einem Feuerwerksunglück.
Bei der Rheinkirmes in Düsseldorf kam es im vergangenen Jahr zu einem Feuerwerksunglück.  © Christoph Reichwein/dpa

Für ein strafbares Verhalten der Pyrotechniker hätten sich keine Anhaltspunkte ergeben, teilte die Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Ursache sei ein Materialfehler gewesen. 

2025 waren bei der Kirmes 19 Menschen verletzt worden. Vier Personen erlitten schwere Verbrennungen, darunter auch drei Kinder, als fehlgeleitetes Feuerwerk auf der nahegelegenen Rheinkniebrücke explodierte. 

Laut einem Gutachten, so die Staatsanwaltschaft, sei das Feuerwerk ordnungsgemäß entsprechend sämtlicher behördlicher Auflagen und gesetzlicher Vorgaben aufgebaut und durchgeführt worden.

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Demnach war der Auslöser des Unfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Materialfehler an der Treibladung. Der sei für die Pyrotechniker nicht vorhersehbar gewesen. 

Durch diesen Fehler waren nach einer Fehlzündung mehrere Mörsergestelle umgekippt. Anhaltspunkte für Verstöße gegen die Vorschriften oder Sorgfaltspflichten hätten sich durch das Gutachten oder die zahlreichen Zeugenvernehmungen nicht ergeben, heißt es weiter. Ermittelt wurde laut den Angaben gegen drei Pyrotechniker, die das Feuerwerk aufgebaut hatten.

Die Veranstalter der Rheinkirmes haben nach dem Feuerwerkunglück 2025 in diesem Jahr auf ein neues Sicherheitskonzept gesetzt. Es sah vor, die Abschussrampen für das Feuerwerk diesmal in Muldencontainern mit über zwei Meter hohen Seitenwänden zu platzieren und auch mit Sand zu fixieren.

Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa

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