Erste heiße Spur nach Millionen-Raub in Sparkasse

Gelsenkirchen/Dortmund - Noch immer sind die Gelsenkirchener Sparkassen-Räuber auf der Flucht. Bei über 100 Millionen Euro soll der Beutewert mittlerweile liegen. Nun gibt es eine erste heiße Spur.

Am Dortmunder Hauptbahnhof sind Ermittler nach einem Zeugenhinweis offenbar auf zwei gefälschte Kennzeichen gestoßen. (Archivbild)  © Bernd Thissen/dpa

Wie BILD berichtet, hatte sich am Sonntagnachmittag ein Zeuge auf der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof Dortmund (Nordrhein-Westfalen) gemeldet und angegeben, Nummernschilder in einem Mülleimer vor dem Gebäude entdeckt zu haben.

Dies soll tatsächlich auch der Fall gewesen sein: Beim Überprüfen der Stelle am U-Bahn-Abgang in Höhe des Taxistandes fanden Beamte wohl zwei gefälschte Kennzeichen, die von den Fluchtwagen der Einbrecher stammten.

Dem Bericht zufolge wurde umgehend die Kriminalpolizei von Gelsenkirchen alarmiert. Ermittler hätten daraufhin Spuren vor Ort gesichert und den Zeugen erkennungsdienstlich behandelt, um mögliche Zusammenhänge mit dem Fund ausschließen zu können.

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Außerdem solle geprüft werden, ob mögliche Überwachungskameras die Entsorgung der Kennzeichen gefilmt haben.

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Noch ist unklar, ob die erste heiße Spur entscheidende Erkenntnisse zum Einbruch in die Sparkassen-Filiale Gelsenkirchen-Buer liefert.  © Oliver Berg/dpa

Zeugen, die im Bereich der Mülleimer am Taxistand etwas beobachtet haben, sollen die Kripo in Gelsenkirchen unter der Nummer 0209/3658112 kontaktieren.

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