Nach Sprengstoff-Drohne in Leipzig: Nächste verdächtige Objekte in NRW entdeckt

Von Melissa Erichsen

Düsseldorf - Über einem Militärstützpunkt in Mechernich (Nordrhein-Westfalen) hat die Sicherheitszentrale am Donnerstagabend zwei Drohnen entdeckt.

Über dem Militärstützpunkt in Mechernich sind am Donnerstagabend zwei Drohnen gesichtet worden. (Symbolbild)  © Uncredited/AP/dpa

Laut einer offiziellen Mitteilung des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr seien die Flugobjekte gegen 22 Uhr gesichtet worden.

Feldjäger hätten den Vorfall untersucht, sagte die Sprecherin weiter. Der Fall sei an die Euskirchener Polizei übergeben worden, die die Ermittlungen aufgenommen habe. Die Behörde äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. 

Der Fall erinnert an die jüngsten Vorkommnisse am Flughafen in Leipzig. Dort war am späten Dienstagabend in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt worden. Ein Flughafenmitarbeiter brachte sie zum Absturz.

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Weil die Landebahn gesperrt war, musste ein anfliegendes Frachtflugzeug durchstarten und kollidierte dabei mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt, möglicherweise einer zweiten Drohne. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen an sich gezogen.

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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (56, CSU) sprach von einem hybriden Anschlagsszenario, das auf hochprofessionelle Täter zurückgeht. Er schließt "fremde Mächte" als Drahtzieher nicht aus.

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