NRW schrumpft weiter: Fast 42.000 Einwohner weniger als noch 2025
Von Marco Rauch
Düsseldorf - Der Bevölkerungsrückgang in Nordrhein-Westfalen hat sich im ersten Halbjahr 2026 fortgesetzt.
Ende Juni lebten 17.944.273 Menschen im Land und damit 41.941 oder 0,23 Prozent weniger als zum Jahresende 2025, wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilte.
Neben einem Geburtendefizit von 40.915 Menschen trug auch die Wanderungsbilanz zum Rückgang bei. Im ersten Halbjahr zogen 1686 Menschen mehr aus NRW fort als in das Land.
Im Vorjahreszeitraum hatte es noch einen Wanderungsüberschuss von 18.577 Menschen gegeben.
Entgegen dem Landestrend wuchs die Bevölkerung in 118 Gemeinden. Die größten prozentualen Zuwächse verzeichneten Vettweiß, Gangelt und Ruppichteroth. Am stärksten sank die Einwohnerzahl in Horstmar, Weeze und Borgentreich.
Köln blieb mit 1.023.472 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt des Landes, gefolgt von Düsseldorf, Dortmund und Essen. Die Angaben für 2026 sind vorläufig.
Titelfoto: Jan Woitas/dpa
