Vier junge Menschen nach schwerem Unfall verletzt: Hauswand massiv beschädigt

Düren - Bei einem Unfall in Düren sind vier junge Menschen verletzt worden. Eine Hausfassade wurde zudem derart beschädigt, dass die Anwohner das Gebäude zunächst verlassen mussten.

Ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) überprüfte den Schaden an der Hausfassade.  © Feuerwehr Düren

Wie ein Feuerwehrsprecher am Freitag berichtete, waren die Kameraden am Donnerstagabend gegen 21.20 Uhr in die Euskirchener Straße in der Dürener Innenstadt alarmiert worden, nachdem dort zwei Autos zusammengestoßen waren.

Nach Polizeiangaben war eine 18-jährige Autofahrerin zuvor mitsamt einer 19-jährigen Beifahrerin in Richtung des Friedrich-Ebert-Platzes unterwegs gewesen, als sie nach links in die Straße "Am Adenauerpark" einbiegen wollte. Dabei bemerkte die junge Frau jedoch zu spät, dass ein vor ihr fahrender 18-Jähriger, der mit einem Beifahrer (18) unterwegs war, ebenfalls in die Straße abbiegen wollte und sein Tempo dazu verlangsamte.

Es kam zum Zusammenstoß beider Autos, woraufhin die junge Frau die Kontrolle über ihren Wagen verlor und gegen eine Hauswand und einen Stromverteilerkasten schleuderte.

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"Kunststoffteile des Verteilerkastens wurden durch die Wucht des Aufpralls gelöst und beschädigten dadurch einen in der Nähe parkenden Pkw", schilderte ein Polizeisprecher.

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Auch die beteiligten Autos wurden bei dem Crash stark beschädigt.  © Feuerwehr Düren
Die vier Verletzten kamen nach dem Unfall in der Dürener Innenstadt in umliegende Kliniken.  © Feuerwehr Düren

Unfall an Weiberfastnacht: Keine Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum bei Autofahrern

Während die 18-jährige Unfallverursacherin schwere Verletzungen erlitt, zogen sich die drei übrigen Insassen leichte Blessuren hinzu. Alle wurden von Rettungskräften zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

"Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich keinerlei Hinweise auf einen Alkohol- oder Drogenkonsum der Fahrzeugführer", erklärte der Sprecher.

Ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) wurde zum Unfallort hinzugezogen, um die stark beschädigte Hausfassade in Augenschein zu nehmen, während sämtliche Bewohner das Gebäude vorübergehend verlassen mussten. Der Fachmann führte anschließend eine Gefahreneinschätzung durch, stellte jedoch glücklicherweise keine Einsturzgefahr des Hauses fest.

Die Anwohner konnten daher im Anschluss wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Euskirchener Straße war während des Einsatzes gesperrt und wurde nach rund anderthalb Stunden durch die Polizei wieder freigegeben.

Erstmeldung vom 13. Februar, 8.25 Uhr; aktualisiert um 9.25 Uhr.

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