Rückruf nach ADAC-Test: Diese E-Bikes können während der Fahrt zerbrechen!

München - Nach einem Test des ADAC werden fünf Modelle von E-Bikes zurückgerufen, weil sie Gefahr laufen, zu zerbrechen.

Das Foto zeigt einen Gabelbruch bei ADAC-Test eines E-Bikes von Kettler.
Das Foto zeigt einen Gabelbruch bei ADAC-Test eines E-Bikes von Kettler.  © obs/ADAC/Franz Wallner/VKI

Ein >>> Produkttest des ADAC zeigte Mängel bei E-Bikes der Hersteller Kettler Alu-Rad und Hercules. 

Fünf Modelle werden deshalb nun in die Werkstätten zurückbeordert.

Wie der ADAC mitteilte, war beim Produkt von Kettler während des Einstellens unvermittelt die Gabel gebrochen. Dadurch könne sich ein Teil der Vorderradgabel vom Fahrrad lösen. 

Passiere dies während der Fahrt, so drohen schwere Stürze und damit Verletzungen der Fahrer.

Betroffen sind die Modelle

  • E Street Beltdrive, 
  • E Beltdrive, 
  • E Comp Street und 
  • E Comp von Kettler 
  • sowie das Modelle Tessano F8 Lite von Hercules

Alle haben die mangelhafte Vorderradgabel von Kettler verbaut. Diese wird nun von den Herstellern kostenfrei ausgetauscht. Den Angaben zufolge betrifft der Rückruf mehr als 600 Fahrräder in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. 

"Ein Gabelbruch während der Fahrt kann schwerwiegende Folgen haben. Dass der ADAC dieses Sicherheitsrisiko bei den betroffenen E-Bike-Modellen entdeckt hat, unterstreicht die Bedeutung unserer Produkttests auch abseits des Autos", erklärt Dr. Reinhard Kolke, Leiter Test und Technik beim ADAC.

Es wird empfohlen, die betroffenen Modelle nicht zu benutzen und Händler zum Austausch der Vordergabel zu kontaktieren. 

Titelfoto: obs/ADAC/Franz Wallner/VKI

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