Kürbis-Rezepte: 5 einfache Ideen für Deine Herbst-Küche

Im Herbst erstrahlen nicht nur die Blätter der Laubbäume bunt, sondern Kürbisse bringen die Herbstfarben in den unterschiedlichsten Varianten auch auf den Teller. Freue Dich auf die köstliche und gesunde Herbst-Küche.

Die Kürbis-Rezepte von TAG24 bringen Abwechslung in Deine Herbst-Küche.
Die Kürbis-Rezepte von TAG24 bringen Abwechslung in Deine Herbst-Küche.  © unsplash/Kerde Severin

In der Küche ist Kürbis vielseitig verwendbar, z. B. als Salat, Gemüsebeilage oder Marmelade. Die Kürbissaison beginnt meist im August und endet Mitte November.

Nicht nur das Fruchtfleisch ist sehr schmackhaft, sondern auch die Kürbiskerne. Geröstet passen sie z. B. zu Müsli, Brot oder als Snack. Kürbis ist reich an Kalium, Folsäure und Vitamin C und passt somit gut zu einer gesunden Ernährung.

Trotz der Nährstoffe sollte man den Kürbis aus eigenem Anbau mit Vorsicht genießen. Ein bitterer Geschmack ist ein Zeichen dafür, dass der Kürbis den Bitterstoff Cucurbitacin enthält. Dieser ist giftig, weswegen man den Kürbis wegschmeißen sollte.

Von den weltweit über 800 Sorten sind vor allem Hokkaido-Kürbisse in der Küche sehr beliebt. Aber auch Butternuss- bzw. Butternut-Kürbisse werden gern für Zubereitung von Rezepten verwendet.

TAG24 präsentiert Euch fünf herbstliche Ideen mit Kürbis, welche man mit gutem Gewissen genießen kann.

Kürbis-Rezept: Kürbis-Kokos-Suppe mit Ingwer

Die Kürbis-Kokos-Suppe mit Ingwer lässt sich gut vorbereiten und wärmt an kalten Herbsttagen von innen.
Die Kürbis-Kokos-Suppe mit Ingwer lässt sich gut vorbereiten und wärmt an kalten Herbsttagen von innen.  © Unsplash/Irina

Zutaten für 4 Portionen Kürbis-Kokos-Suppe:

  • 650 Gramm Kürbisfruchtfleisch (z. B. Hokkaido)
  • zwei Kartoffeln
  • 600 Milliliter Brühe
  • 400 Milliliter Kokosmilch
  • eine große Zwiebel
  • 2 Teelöffel frischer Ingwer
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Curry

Zubereitung Kürbis-Kokos-Suppe:

1. Den Kürbis und die Kartoffeln schälen und würfeln. Die Zwiebel klein schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben.

2. Die Zwiebel und die Kürbiswürfel im Öl andünsten. Nun die Kartoffeln und Ingwer zugeben. Das Ganze mit Brühe aufgießen, kurz aufkochen und dann 20 Minuten köcheln lassen.

3. Jetzt die Suppe pürieren und die Kokosmilch hinzugeben. Erneut erwärmen und mit Salz, Pfeffer sowie Curry abschmecken. Wer mag, kann die Suppe mit gerösteten Kürbiskernen garnieren.

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Kürbis-Rezept: Gebackener Butternut-Kürbis

Zu gebackenen Butternut-Kürbis passt Schafskäse und Salat.
Zu gebackenen Butternut-Kürbis passt Schafskäse und Salat.  © 123RF/Antonina Vlasova

Zutaten für ein Backblech Butternut-Kürbis:

  • Butternut-Kürbis
  • frischer Thymian
  • Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl für das Blech

Zubereitung Gebackener Butternut-Kürbis:

1. Den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Kürbis waschen, vierteln und die Kerne entfernen. Den Knoblauch schälen und klein schneiden.

2. Den Kürbis mit Thymian, Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen. Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes und gefettetes Backblech legen. Alles etwa 30 Minuten im Ofen backen.

Kürbis-Rezept: Saftiges Kürbisbrot

Das saftige Kürbisbrot peppt sowohl geschmacklich als auch optisch jede Brotzeit auf.
Das saftige Kürbisbrot peppt sowohl geschmacklich als auch optisch jede Brotzeit auf.  © 123RF/Sergii Koval

Zutaten für ein Kürbisbrot:

  • 300 Gramm Kürbis-Fruchtfleisch
  • 100 Gramm Butter
  • 500 Gramm Weizenvollkornmehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 350 Milliliter Buttermilch
  • 1 Teelöffel Salz
  • 60 Gramm Sonnenblumen- und/ oder Kürbiskerne
Zubereitung Kürbisbrot:

1. Das Kürbisfruchtfleisch würfeln, gute 10 Minuten dünsten und anschließend pürieren.

2. Die Butter schmelzen. Das Mehl in Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefe hinein bröckeln, dann das Ganze mit Zucker, lauwarmer Buttermilch und etwas Mehl zu einem Teig verrühren. Den Teig 15 Minuten warm stellen.

3. Das Salz und den Großteil der Kerne zugeben und gründlich durchkneten. Den Teig erneut 20 Minuten ruhen lassen. Danach den Teig in eine gefettete Kastenform geben, die restlichen Kerne auf der Oberfläche verteilen und 15 Minuten zugedeckt gehen lassen.

4. Das Brot im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad circa. 70 Minuten backen.

Keine Hefe im Haus? Kein Problem! Mehr erfährst Du unter: Hefe selber machen

Kürbis-Rezept: Kürbisgnocchi

Der einzigartige Geschmack von Kürbisgnocchi macht zusätzliche Komponenten im Gericht überflüssig.
Der einzigartige Geschmack von Kürbisgnocchi macht zusätzliche Komponenten im Gericht überflüssig.  © 123RF/claudiostocco

Zutaten für 4 Portionen Kürbisgnocchi:

  • 750 Gramm Butternutkürbis
  • 500 Gramm Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 2 Eier
  • 80 bis 100 Gramm Kartoffelstärke
  • 100 Gramm Hartweizengrieß
  • etwas Salz
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • Öl zum Anbraten
  • Käse und Pesto nach Belieben

Zubereitung Kürbisgnocchi:

1. Den Kürbis in grobe Stücke schneiden und in einer kleinen Menge von gesalzenem Wasser gar kochen. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls weichkochen.

2. Nun den Kürbis und die Kartoffeln pürieren. Die Masse mit Eiern, Stärke und Grieß verkneten und das Ganze ein wenig salzen.

3. Auf einer leichtbemehlten Fläche aus der Masse Rollen formen, diese dann in rund 15 Gramm schwere Stücke schneiden und zu ovalen Gnocchi formen. Diese mit einer Gabel leicht eindrücken und für zwei Minuten ins kochende Wasser geben. Es empfiehlt sich eine Probe zu machen. Sollten die Gnocchi zerfallen, mehr Kartoffelstärke in den Teig geben.

4. Anschließend die Gnocchi kalt abschrecken. Vor dem Verzehr die Gnocchi in Öl oder Butter von allen Seiten knusprig anbraten. Nach Belieben mit Käse und Pesto servieren.

Kürbis-Rezept: Kürbis-Marmelade mit Orangensaft

Wer es zum Frühstück etwas ausgefallener mag, sollte die Kürbis-Marmelade mit Orangensaft probieren.
Wer es zum Frühstück etwas ausgefallener mag, sollte die Kürbis-Marmelade mit Orangensaft probieren.  © 123RF/Oleksandra Naumenko

Zutaten für die Kürbis-Marmelade:

  • 650 Gramm Kürbisfruchtfleisch (z. B- Muskat-Kürbis)
  • 350 Milliliter frisch gepresster Orangensaft
  • 4 Esslöffel Zitronensaft
  • 500 Gramm Gelierzucker (2:1)
Die Menge ergibt circa. drei Gläser à 300 Milliliter, welche drei Monate haltbar sind.

Zubereitung Kürbis-Marmelade:

1. Das Kürbisfruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Orangensaft aufkochen und etwa 10 Minuten lang bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

2. Die Kürbis-Orangen-Masse fein pürieren und den Zitronensaft sowie den Gelierzucker untermischen. Das Ganze unter ständigem Rühren für drei Minuten bei starker Hitze sprudelnd aufkochen. Eventuell den Schaum abschöpfen.

3. Die Marmelade vom Herd nehmen und in die vorbereiteten Gläser abfüllen. Damit der Deckel anzieht, die verschlossenen Gläser kopfüber auf ein Tuch stellen und abkühlen lassen.

Extra-Tipp: Durch Gewürze wie Vanilleschoten, Zimtstangen oder Sternanis lässt sich die Marmelade geschmacklich variieren.

Kürbis verwerten: Ein Plus für die Nachhaltigkeit

Lustig und auch etwas gruselig verschönern die ausgehöhlten Kürbisse mit Gesicht und Kerze den Herbst.
Lustig und auch etwas gruselig verschönern die ausgehöhlten Kürbisse mit Gesicht und Kerze den Herbst.  © Unsplash/Jen Theodore

Bei der Verarbeitung von Kürbissen kann man aus alle Teilen etwas machen, weswegen kaum Abfall produziert wird.

Nicht nur das Fruchtfleisch, auch die Kürbiskerne können weiterverwendet werden. Entweder röstet sie geschält oder ungeschält mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer im Backofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für 10 Minuten oder man zieht sich daraus kleine Pflanzen für die nächste Kürbissaison.

Sind die Kürbisse unbehandelt, dann kann man von manchen Sorten die Schale mitessen. Kürbisse mit essbarer Schale sind z. B. Hokkaido, Bischofsmütze, Jack O'Lantern, Pattison und Blue Ballet.

Kann man die Kürbisschale nicht essen oder braucht lediglich das Fruchtfleisch, muss man den Kürbis nach dem Aushöhlen nicht wegschmeißen. Es bietet sich an, ein Gesicht oder Ähnliches hinein zu schnitzen und eine Kerze hinein zustellen. Schon hat man eine wunderbare Dekoration für den Herbst oder das Halloween-Fest. Alternative kann man den Kürbis auch bemalen.

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Genieß den Herbst und erfreue Deine Geschmacksnerven mit den vielseitigen Kürbis-Rezepten. TAG24 wünscht Guten Appetit!

Titelfoto: unsplash/Kerde Severin

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