65-Jährige überweist 300.000 Euro an Fake-Lover

Zerbst - Eine Frau aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) dachte, sie hätte die große Liebe gefunden – doch am Ende war das Ersparte weg! Ein fieser Schwindler hat die 65-Jährige dabei um sagenhafte 300.000 Euro erleichtert.

Ist der Kontakt erst einmal hergestellt, werden die Opfer mit Liebesbekundungen und Aufmerksamkeiten überhäuft, um ihnen später das Geld aus der Tasche zu ziehen. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie die Polizei mitteilte, begann das Drama bereits im Mai vergangenen Jahres. Über einen Messenger-Dienst lernte die Seniorin aus dem Raum Zerbst den vermeintlichen Traummann kennen. Der Unbekannte gab vor, im professionellen Goldhandel zu arbeiten, stecke aktuell jedoch in riesigen Problemen mit dem Zoll fest.

Was folgte, war eine miese Masche: Mit permanenten Liebesbekundungen und Aufmerksamkeiten erschlich sich der Betrüger das Vertrauen der 65-Jährigen. Ein persönliches Treffen gab es über die vielen Monate hinweg nur ein einziges Mal.

Als der Scharlatan angebliche finanzielle Engpässe vorschob, fasste sich das Opfer ein Herz und half aus. Über einen längeren Zeitraum überwies die Frau immer wieder riesige Summen. Die Übergabe des Bargelds erfolgte dabei teilweise an unbekannte Mittelsmänner.

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Am Ende die bitterböse Überraschung: Der Goldhändler war ein eiskalter "Love-Scammer"! Insgesamt knöpfte der Betrüger der Frau stolze 300.000 Euro ab. Immer wieder warnt die Polizei vor fiesen Maschen dieser Art, die zumeist mit einem harmlosen Chat beginnen.

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