TÜV-Bericht: Zwei von drei Aufzügen in Sachsen-Anhalt haben Mängel

Von Dörthe Hein

Magdeburg/Essen - Gut zwei Drittel der vom TÜV Nord geprüften Aufzüge in Sachsen-Anhalt hatten im vergangenen Jahr Mängel – allerdings zum allergrößten Teil geringe.

Der TÜV Nord hat in Sachsen-Anhalt Tausende Aufzüge geprüft. (Symbolbild)
Der TÜV Nord hat in Sachsen-Anhalt Tausende Aufzüge geprüft. (Symbolbild)  © Jan Woitas/dpa

Zu diesen geringen Mängeln, die bei 63,6 Prozent der Aufzüge festgestellt wurden, gehörten einzelne ausgefallene Leuchtmittel in der Kabine, im Schacht oder im Maschinenraum sowie fehlende oder unleserliche Hinweise auf Tragfähigkeit oder Notruf. 7315 Aufzüge prüfte der TÜV Nord im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt.

Erhebliche Mängel stellten die Prüfer bei 8,2 Prozent der Aufzüge fest, wie der TÜV Nord in Essen weiter mitteilte. Diese gefährdeten die Sicherheit von Fahrgästen und Wartungspersonal und müssten rasch behoben werden.

Als Beispiele wurden verschlissene Seile und Riemen oder Mängel an der elektrischen Sicherheitseinrichtung genannt.

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Gefährliche Mängel hatten 0,2 Prozent der geprüften Anlagen, wie es weiter hieß. Dazu gehörten eine fehlende oder defekte Fangeinrichtung, ein defekter Geschwindigkeitsbegrenzer, ein nicht funktionierender Notruf und defekte Schacht- und Kabinentüren.

"Derartige Mängel können zur sofortigen Stilllegung der Aufzugsanlage führen, da sie eine direkte Gefahr für Leib und Leben darstellen", hieß es. TÜV Nord ist eine von mehreren Prüforganisationen, für die sich Aufzugbetreiber entscheiden können.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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