Archäologen buddeln wieder an neuer B169 in Sachsen
Naundorf OT Salbitz - Die Schatzsuche geht weiter: Bei der letzten Grabungskampagne entlang der künftigen Trasse der B169 haben Archäologen 7000 Jahre alte Entdeckungen gemacht. Jetzt nehmen sie den nächsten Abschnitt in Angriff.
Der ist insgesamt 7,8 Kilometer lang und liegt im südlichen Teilabschnitt der geplanten Verlegung der B169 zwischen der B6 und Salbitz.
Auf rund 20 Grabungsflächen werden mehrere archäologische Grabungsteams aktiv sein, um die im Rahmen der Vorsondierung festgestellten Befunde freizulegen und zu sichern, teilte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) mit.
Weiter nördlich laufen bereits Forschungsarbeiten, die im September abgeschlossen werden sollen. Die bisher ältesten Funde - in aller Regel Keramik - stammen aus der Jungsteinzeit vor rund 7000 Jahren.
Hintergrund der Verlegung ist die Entlastung der Orte entlang der B169. Die Ausschreibung für die Bauhauptleistung soll laut LASuV in den kommenden Monaten erfolgen.
Übrigens: Die Baufreigabe für den dritten Bauabschnitt, in dem am Montag die abschließenden Grabungen begonnen haben, wurde im Dezember vergangenen Jahres durch den inzwischen geschassten Verkehrsminister Patrick Schnieder (58, CDU) vorgenommen.
Titelfoto: Eric Münch
