Bahnverkehr zwischen Dresden und Chemnitz unterbrochen: Fahrgäste müssen evakuiert werden

Bobritzsch-Hilbersdorf - Stundenlange Behinderungen zwischen Dresden und Chemnitz! Wegen eines Unfalls musste der Bahnverkehr am frühen Morgen des Karsamstags vorübergehend eingestellt werden.

Ein Zug der Mitteldeutschen Regiobahn kollidierte am Karsamstag nahe dem Haltepunkt Muldenhütten mit einer Person. (Archivbild)  © Bernd Rippert

"Ein Regionalexpress in Richtung Dresden war gegen 6.40 Uhr nahe dem Haltepunkt Muldenhütten mit einer Person zusammengestoßen", erklärte ein Sprecher der Bundespolizei Chemnitz auf TAG24-Nachfrage. Beide Gleise hätten gesperrt werden müssen.

"Der betroffene Zug stand am Haltepunkt Muldenhütten und wurde evakuiert. Die 40 Fahrgäste fuhren mit Ersatzbussen weiter", hieß es von der Landespolizei.

Die Hintergründe sind noch unklar. Vor Ort liefen Ermittlungen.

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Nach TAG24-Information war der RE3 (Zugnummer 74003) aus Hof Hauptbahnhof mit Abfahrt um 4.28 Uhr in die Kollision verwickelt.

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Die RB30 war nur auf Teilstrecken unterwegs. Die RE3-Fahrten wurden zwischen den zwei sächsischen Großstädten über Riesa umgeleitet. Es kam zu Verspätungen. Kurz nach 12 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

Erstmeldung vom 4. April, 8.07 Uhr. Letzte Aktualisierung am 4. April, 12.40 Uhr.

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