Besonders ärgerlicher Grund: Deshalb fahren trilex-Züge mit weniger Sitzplätzen

Dresden/Bautzen/Görlitz - Die Länderbahn (DLB) als Betreiberin der "trilex"-Züge kämpft mit Kapazitätsengpässen. In den nächsten Tagen müssen Fahrgäste mit vermindertem Platzangebot rechnen - aus einem fürs Unternehmen besonders ärgerlichen Grund.

Die Länderbahn kann wegen Reparaturstaus nicht mit voller Kapazität fahren. (Archivfoto)
Die Länderbahn kann wegen Reparaturstaus nicht mit voller Kapazität fahren. (Archivfoto)  © Robert Michael/dpa

So habe es zuletzt eine Reihe von Kollisionen zum Beispiel mit Bäumen im Gleisbett gegeben, wodurch ein Reparaturstau entstanden sei, wie DLB-Sprecherin Katerina Hagen (52) mitteilte.

Daneben müssten die im regelmäßigen Turnus fälligen Hauptuntersuchungen an Fahrzeugen durchgeführt werden.

Die Folge: Nicht alle regulären Doppel- oder Dreifachtraktionen könnten aufrechterhalten werden. Betroffen seien die Linien RE1 (Dresden - Zgorzelec), RE2 (Dresden - Zittau), RB60 (Dresden - Görlitz) und die RB61 (Dresden - Zittau).

Sorgt das EU-Freihandelsabkommen mit Indien für einen sächsischen Wirtschaftsaufschwung?
Sachsen Sorgt das EU-Freihandelsabkommen mit Indien für einen sächsischen Wirtschaftsaufschwung?

"Die Länderbahn versucht, Kapazitätseinschränkungen zu vermeiden und - wo notwendig - möglichst auf weniger ausgelastete Züge zu verschieben. Das ist jedoch nicht immer möglich", so Hagen.

Fehlende Wagen seien in den Auskunftssystemen ersichtlich. Reisende würden gebeten, insbesondere zur Hauptverkehrszeit zu prüfen, ob andere Verbindungen genutzt werden könnten.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

Mehr zum Thema Sachsen: