Bezahlkarte ist jetzt Standard in Sachsen
Dresden - Die Einführung der bundesweiten Bezahlkarte für Geflüchtete ist in Sachsen abgeschlossen.
Seit dem 1. April bekommen neu in Sachsen aufgenommene Geflüchtete ihr Geld nur noch auf diesem Weg, wie die Landesdirektion (LDS) mitteilte.
Auch die Landkreise und Städte statten demnach die bereits länger hier lebenden Asylbewerber mit der bundeseinheitlichen Karte aus und ersetzen damit übergangsweise eingesetzte eigene Lösungen.
Mit der Karte können Asylbewerber unter anderem Einkäufe bargeldlos bezahlen.
Bargeldabhebungen sind in der Regel nur in Höhe von 50 Euro pro Monat zulässig.
Die Bezahlkarte erschwere zweckwidrige Überweisungen ins Ausland, etwa zur Bezahlung von Schleppern, sagte LDS-Präsident Béla Bélafi (53) demnach.
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