Chip-Branche wächst: Bereits 82.500 Beschäftigte im Silicon Saxony
Dresden - Das Silicon Saxony zieht immer mehr Zulieferer an und pusht die Entstehung neuer Arbeitsplätze. Die Branche gibt sich dieser Tage auf den "Silicon Saxony Days" am Dresdner Flughafen ein Stelldichein.
Insgesamt 1500 neue Jobs sind in Sachsens Halbleiter- und Softwarebranche im vergangenen Jahr entstanden.
Danach stieg die Zahl der Beschäftigten im Mikroelektronik-, Informations- und Kommunikationstechnik-Sektor laut dem Branchenverband Silicon Saxony auf rund 82.500 Beschäftigte (Stichtag: 30. September). Ein Plus von knapp 2 Prozent.
"Die Entwicklung zeigt, dass die Investitionen der vergangenen Jahre zunehmend Wirkung entfalten", erklärte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony.
Damit bleibe die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts aus Sicht des Clusters unverändert realistisch.
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20. Silicon Saxony Days erreichen neue Dimension
Neben den großen Fabrikprojekten seien die steigenden Investitionen von mittelständischen Unternehmen entlang der gesamten Halbleiterwertschöpfungskette eine weitere Ursache für den Schub.
Dazu zählten unter anderem Anbieter von Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgasen, Chemikalienversorgung, Messtechnik, Automatisierung, Robotik, Abgas- und Abwasserbehandlung sowie industrielle KI-Lösungen.
Zu den Investoren gehören nach Angaben des Verbands Unternehmen wie Air Liquide, Exyte, Sempa Systems oder Marketech International Corp.
Mit mehr als 2000 Teilnehmern erreichen die 20. Silicon Saxony Days 2026 eine neue Dimension, so der Verband. Erstmals findet die Veranstaltung über drei Tage statt und entwickle sich so zu einem der bedeutendsten Hightech-Treffen Europas.
Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann

