Der Horst ist bereitet: Schnackselnde Störche sollen Zuschauer nach Grünberg locken

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Grünberg - Neuer Versuch für die Störche von Grünberg: In diesem Jahr soll es nun endlich klappen mit dem Nachwuchs. Erstmals wird die luftig gelegene Kinderstube dabei von einer Kamera überwacht.

Bürgermeister Rico Pfeiffer (48, l.) und Architekt Gunnar Sellien warten auf ein gefiedertes Brautpaar. Im Hintergrund ist der Mast mit Kamera zu sehen.
Bürgermeister Rico Pfeiffer (48, l.) und Architekt Gunnar Sellien warten auf ein gefiedertes Brautpaar. Im Hintergrund ist der Mast mit Kamera zu sehen.  © Steffen Füssel

Immer wieder schauen Rico Pfeiffer und Gunnar Sellien dieser Tage in Grünberg (nördlich von Dresden) am ehemaligen Pfarrhaus in die Höhe.

Dort, auf einem hohen Mast, ist ein Storchennest bezugsfertig. Der Bürgermeister von Ottendorf-Okrilla und der Architekt erwarten Gäste aus der Luft.

Dass es das Nest gibt, ist Selliens Frau zu verdanken, die sich ein solches Angebot vor Jahren zum Geburtstag wünschte. Gesagt, getan: "Der Horst existiert seit 2019. Er befindet sich auf einem Strommast der SachsenEnergie", erklärt Firmensprecherin Viola Martin-Mönnich.

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Sinn ergibt der Platz, befinden sich doch unweit die Röderwiesen mit schmackhaften Fröschen und anderem Kleingetier. Vor einem Jahr zogen die Störche "Tante Tina" und "Onkel Fred" zu, brüteten allerdings erfolglos. Doch weil Störche treue Tiere sind, werden sie nun erneut erwartet.

Es ist wieder Storchensaison - auch in Sachsen.
Es ist wieder Storchensaison - auch in Sachsen.  © Uwe Anspach/dpa
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Das Paar soll wieder viele Gäste anlocken, die wie 2021 bereits vom benachbarten Rastplatz Ochsenbude den Vögeln bei der Paarung und beim Brüten "live" zuschauen, so Pfeiffer.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa und Steffen Füssel

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