Deutschlands schönster Wanderweg: Dieser idyllische Kandidat geht für Sachsen an den Start

Neukirch - Seit 2006 kann man beim Wandermagazin jedes Jahr "Deutschlands Schönsten Wanderweg" wählen. Nur zweimal schaffte es bisher ein sächsischer Weg in die Top 3, nämlich der Malerweg (2007: 1. Platz Routen und 2023: 3. Platz Mehrtagestouren). In diesem Jahr steht aus Sachsen einzig der Oberlausitzer Bergweg in der Kategorie Mehrtagestouren zur Wahl.

Der Kelchstein ist ein Pilzfelsen im Zittauer Gebirge.  © imago images/Sylvio Dittrich

Ob der Töpferort Neukirch, die charakteristischen Umgebindehäuser der Oberlausitz, Burg und Kloster Oybin, das Zittauer Fastentuch, die imposanten Kelchsteine oder die historische Bockwindmühle in Kottmarsdorf: Entlang des 128 Kilometer langen Oberlausitzer Bergwegs warten zwischen Bischofswerda und Zittau zahlreiche Höhepunkte, die Kultur und Natur miteinander verbinden.

In sieben Etappen führt der einzige Fernwanderweg in der Oberlausitz, der vom Deutschen Wanderverband zertifiziert wurde, über sechs Bergkuppen - den Butterberg (384 m), den Valtenberg (587 m), den Bieleboh (499 m), den Kottmar (583 m), die Lausche (793 m) und den Hochwald (749 m), die allesamt immer wieder schöne Aussichten ins Umland und sogar bis ins Iser- und Riesengebirge preisgeben.

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Umgebindehäuser prägen die Dorflandschaft der Oberlausitz.  © imago/Hanke
1843 erbaut, steht die Kottmarsdorfer Bockwindmühle bis heute auf dem 435 Meter hohen Pfarrberg in Sachsen.  © imago images/lausitznews.de

Markiert ist der Weg mit einem grünen Strich auf weißem Grund zwischen Bischofswerda und Valtenberg und anschließend bis Zittau mit einem blauen Strich.

Abstimmung unter: wandermagazin.de/wahlstudio.

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