Dresden - Schniefnasen, Glätte und die Feiertage haben Sachsens Blutreserven knapp werden lassen.
Für viele Kliniken wird die Lage nun kritisch. "Die Vorräte gehen zurück, die Lagerreichweiten schrumpfen und liegen aktuell bei nur noch etwa ein bis zwei Tagen", betont DRK-Sprecherin Kerstin Schweiger (60).
Insbesondere der hohe Krankenstand bei Spendenwilligen habe zu einem Einbruch geführt.
"Und wegen der glatten Wege kamen deutlich weniger Menschen." Dabei bleibt der Bedarf unverändert hoch: "Es wird täglich Blut für Operationen, Notfälle, Krebstherapien und die Behandlung chronisch kranker Menschen benötigt."
Deshalb appelliert das DRK an alle gesunden Volljährigen, an einer der Spendenstellen Blut zu lassen.
Termine: blutspende-nordost.de