Erste Förderzusagen sind da: Millionenregen für Sachsens Wärmewende
Weißwasser/Dresden - Bei einigen Stadtwerken dürften in der vergangenen Woche die Sektkorken geknallt haben: Sachsen reichte die ersten Batzen Fördergeld aus für Investitionen in kommunale Wärmeversorgung. Insgesamt über 45,3 Millionen Euro!
Im Zuge der Energiewende in Deutschland soll auch die Wärmeversorgung klimafreundlich umgebaut werden ("Wärmewende").
Rund die Hälfte der Kommunen im Freistaat hat entsprechend der Bundesvorgaben bereits mit der Erstellung eines Wärmeplans begonnen oder diesen abgeschlossen. Städte der Lausitz übernehmen dabei die Vorreiterrolle.
Die Stadtwerke Weißwasser erhalten für die Errichtung einer Luft-Wärmepumpe (10 Megawatt) mit Pufferspeicher sowie Photovoltaik und Batteriespeicher zur Eigenstromversorgung mehr als 12,8 Mio. Euro.
Für den Bau einer Energiezentrale mit Solarthermie und Wärmepumpen der Versorgungsbetriebe Hoyerswerda sind insgesamt mehr als 16,4 Mio. Euro bewilligt worden.
Die Stadtwerke Niesky bekommen mehr als 6,4 Mio. Euro für das Vorhaben Biomasse-Heizzentrale Niesky Zentrum.
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Wirtschaftsminister Dirk Panter: "Der Erfolg der Wärmewende entscheidet sich vor Ort"
Die Wärmeversorgung Radeberg sackt mehr als 9,7 Mio. Euro ein für die schrittweise Umstellung der Wärmeerzeugung auf regenerative Energieträger in einem sogenannten multivalenten System mit Wärmepumpenmodulen, thermischem Wasserspeicher und PV-Anlage.
Über einen warmen Geldregen darf sich auch die Wärmeversorgungsgesellschaft Olbersdorf freuen - für die Kombination aus Wärmepumpenkaskade, Biomasseheizanlage, Photovoltaik und Speichern.
Wirtschaftsminister Dirk Panter (52, SPD): "Der Erfolg der Wärmewende entscheidet sich vor Ort bei den Menschen. Kommunen, Stadtwerke und Energieversorger brauchen dafür nicht nur gute Konzepte, sondern auch verlässliche Unterstützung bei der Umsetzung."
Titelfoto: Bildmontage: dpa/Sebastian Kahnert, picture alliance/imageBROKER, Holm Helis
