Alpaka-Nachwuchs im Erzgebirge beschert Tierpfleger tellergroße Augenringe

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Aue - Nanu?! Seit wann gibt es im "Zoo der Minis" in Aue (Erzgebirge) denn Giraffen? Bei diesem Nachwuchs mussten die Tierpfleger tatsächlich zweimal hingucken.

Mutter Greynada (4) und ihre Tochter Gerda-Giraffe.
Mutter Greynada (4) und ihre Tochter Gerda-Giraffe.  © Zoo der Minis/Josi Nöbel

Bereits am 21. Juli erblickte ein kleines Alpakafohlen das Licht der Welt. Doch dabei erinnerte das kleine Alpaka mit seinen viel zu langen dünnen Beinen, einem nicht enden wollenden Hals und riesigen Augen an eine Giraffe.

"Nichts hat zusammengepasst", erinnern sich die Tierpfleger. Doch das war das kleinste Problem des Neugeborenen.

Ihre Mutter Greynada (4) hat zum ersten Mal ein Fohlen bekommen und leider zunächst mal keine Milch gegeben. Auch auf die Mutterrolle und somit auf ihre Tochter hatte sie zunächst keine große Lust.

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Zum Glück für die Kleine arbeitet im "Zoo der Minis" ein aufzuchterfahrener Tierpfleger, und für den Notfall ist auch immer gefrorene Kolostralmilch vorrätig.

Kolostralmilch ist die erste Milch des Muttertiers nach der Geburt und ganz wichtig für die Abwehrkräfte der Kleinen.

Mit viel Mühe schaffte es der Pfleger schließlich, Gerda-Giraffe, wie sie getauft wurde, zum Trinken aus der Flasche zu bewegen. Schlückchen für Schlückchen und Stunde für Stunde wurde aus der kleinen Giraffe ein süßes Alpaka.

Alpakafohlen muss auch nachts gefüttert werden

Gesund und munter: Alpakafohlen Gerda-Giraffe.
Gesund und munter: Alpakafohlen Gerda-Giraffe.  © Zoo der Minis/Josi Nöbel

Ein Happy End für das Alpakafohlen. Denn mittlerweile akzeptiert auch Mutter Greynada ihre Tochter. Auch wenn ihre Milch weiterhin noch nicht reicht und Gerda-Giraffe weiterhin zugefüttert werden muss.

Wer dafür zuständig ist? Schaut selbst im Tierpark vorbei. Ihr erkennt ihn an den tellergroßen Augenringen. Doch das ist für den Pfleger nur halb so wild: Hauptsache, das Fohlen bleibt gesund und munter.

Ihr könnt Euch von 9 bis 18 Uhr selbst davon überzeugen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4 Euro, für Kinder von 3 bis 17 Jahren 2 Euro. Wer möchte, kann noch während der gesamten Ferien an einer Zoorallye oder um 14 Uhr an der Schaufütterung teilnehmen.

Titelfoto: Zoo der Minis/Josi Nöbel

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