Fiese Giftspinne breitet sich in Sachsen aus
Dresden - Die Nosferatu-Spinne ist in Sachsen auf dem Vormarsch.
Die Giftspinne kam im vergangenen Jahr bereits auf 24 Nachweise an fünf Orten, vor allem um Dresden und Leipzig herum.
Bundesweit werden jedes Jahr mehrere Tausend Sichtungen gemeldet, dabei ist die Verbreitung im Westen wesentlich intensiver als im Osten. Auch deshalb spricht der Naturschutzbund (NABU) bereits jetzt von einem "guten Nosferatu-Jahr".
Dabei besonders wichtig: Die Art gelte nicht als invasiv ("andere Arten verdrängend"), weshalb es keine genauen Zahlen zur Spinne gebe.
Experten sehen insbesondere den Klimawandel als Treiber der Ausbreitung der eigentlich im Mittelmeer-Raum beheimateten Art.
Sie kann die menschliche Haut zwar mit ihren Giftklauen durchdringen und sogar beißen, sei für Menschen dabei aber in der Regel ungefährlich.
Titelfoto: Benjamin Westhoff/dpa