Frau schmiert sich Kunstblut an Mund, legt sich in Bushaltestelle: Dann wird es noch absurder

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Löbau (Landkreis Görlitz) - Was war denn nur in diese Frau (20) in Löbau gefahren? In jedem Fall jede Menge Alkohol! Was sie am Freitag unter dem Einfluss von 2,2 Promille alles tat, klingt entsprechend schräg.

Die Frau (20) schnitt beim Atemalkoholtest ganz schlecht ab. (Symbolbild)
Die Frau (20) schnitt beim Atemalkoholtest ganz schlecht ab. (Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa

Das kuriose "Schauspiel" begann am Mittag gegen 12.10 Uhr. Aus bislang unbekannten Gründen schmierte sich die Betrunkene Kunstblut an den Mund. Anschließend legte sie sich in der Kälte in eine Bushaltestelle an der Laubaner Straße.

Es dauerte nicht lange, bis ein Passant auftauchte, der dachte, die Frau befände sich wirklich in Not. Er griff zum Handy und wählte den Notruf. Bald darauf kamen ein Krankenwagen und die Polizei zu Hilfe.

Schnell stellten die Helfer fest, dass die 20-Jährige nur eine Show abzog. Ihnen entging auch nicht, dass sie stark nach Alkohol roch. "Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 2,2 Promille", so die Polizeidirektion Görlitz.

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Allerdings ging der "Spaß" daraufhin erst richtig los. Die Betrunkene meldete nämlich ein neues Problem.

Nach weiterer Eskalation trifft Polizei Entscheidung

Die Polizei brachte die Frau schließlich ins Krankenhaus. (Symbolbild)
Die Polizei brachte die Frau schließlich ins Krankenhaus. (Symbolbild)  © Jens Kalaene/dpa

Sie gab an, auf die Toilette zu müssen. Eine Polizeibeamtin begleitete die junge "Dame" daraufhin zu einem angrenzenden Einkaufsmarkt. Dort hatte die Betrunkene allerdings ganz andere Pläne, als sie endlich in ihrer WC-Kabine saß.

Sie schnappte sich ein Feuerzeug und zündete damit eine Klopapierrolle an, "wodurch diese beschädigt wurde", so die Polizei.

Immerhin: Mehr Schaden konnte die Unruhestifterin nicht anrichten. Das Feuer wurde rechtzeitig gelöscht, sodass keine weiteren Gegenstände beschädigt wurden.

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Spätestens jetzt war aber klar: Die Frau gehörte in ein Krankenhaus. Bei ihrer "Verbringung" dorthin, "dankte" sie den unterstützenden Polizisten mit Tritten.

"Die Deutsche muss sich nun wegen Notrufmissbrauchs, versuchter schwerer Brandstiftung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten", so die Görlitzer Polizei.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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