Dresden - Auf Sachsens Schulen rollt Ende Januar eine Streikwelle zu.
Bereits für diese Woche hatte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Lehrkräfte zu Warnstreiks in Dresden (23. Januar) und Leipzig (21. Januar) aufgerufen. Doch damit noch nicht genug.
"Die Streikwelle, die in dieser Woche in Leipzig und Dresden beginnt, rollt kommende Woche nach Zwickau, Chemnitz und Görlitz", teilte die GEW am Montagmorgen mit.
Aufgrund einer "ergebnislosen" zweiten Verhandlungsrunde im Tarifstreit mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sowie einem bisher nicht erkennbaren "Einigungswillen" kündigte die Gewerkschaft weitere Streiks für den Raum Zwickau (26. Januar), dem Raum Chemnitz (27. Januar) sowie für den Raum Görlitz (28. Januar) an.
Zusätzlich wurde sachsenweit am 28. Januar auch an den sächsischen Hochschulen zum Streik aufgerufen. Studentische Beschäftigte wurden zudem dazu aufgerufen, in der gesamten Aktionswoche (26. Januar bis 30. Januar) ihre Arbeit niederzulegen.
Die GEW fordert in den Tarifverhandlungen sieben Prozent mehr Gehalt für Beschäftigte an Schulen und Hochschulen, mindestens aber 300 Euro mehr. Zudem sollen Auszubildende und Praktikanten monatlich 200 Euro mehr und studentische Beschäftigte einen eigenen Tarifvertrag bekommen.
"Die Beschäftigten an Schulen und Hochschulen setzen sich trotz Kürzungen und politischer Fehlplanungen mit höchstem Einsatz für Bildung und Wissenschaft ein. Ein Großteil leistet regelmäßig unbezahlte Überstunden, weil die Arbeit nicht mehr anders zu schaffen ist. Das Mindeste, was wir verlangen, sind ordentliche Tarifsteigerungen!", so die GEW.