Grippe und RSV greifen um sich: Sachsen meldet Tausende neue Fälle
Von Birgit Zimmermann
Dresden - Die Erkältungswelle rollt durch Sachsen. Dabei haben die Grippe- und RSV-Infektionen zuletzt zugenommen, während die Corona-Fallzahlen zurückgingen. Das geht aus dem jüngsten Bericht der Landesuntersuchungsanstalt hervor.
Die Grippe-Erkrankungen beträfen inzwischen alle Altersgruppen. Die Gesundheitsämter berichteten über Häufungen in Altenheimen, Krankenhäusern, Kindereinrichtungen sowie zunehmend auch in Schulen.
Vom 19. bis 25. Januar seien rund 3250 neue Influenza-Fälle gemeldet worden. Das sei ein Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zur Vorwoche.
Die RSV-Infektionen beträfen erwartungsgemäß vor allem Kleinkinder. Jedoch seien zuletzt auch viele Erkrankungen bei älteren Erwachsenen diagnostiziert worden.
Die Epidemiologen berichteten von mehr als 300 neuen RSV-Nachweisen - ein Anstieg von 67 Prozent verglichen mit der Vorwoche.
Bislang wurden 64 Influenza-Todesfälle in Sachsen gezählt. Die Gestorbenen waren 58 bis 96 Jahre alt. Außerdem wurden seit Beginn der Corona-Welle im Herbst 99 Covid-19-Todesfälle erfasst. Dies betraf Menschen im Alter von 53 bis 90 Jahren.
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