Großbrand in Sachsen: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen

Trebsen - Bis in die Morgenstunden warnte die Warn-App NINA die Bewohner von Trebsen in der Nähe von Grimma vor einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Flammen.

Die Rauchentwicklung war schon von Weitem sichtbar.
Die Rauchentwicklung war schon von Weitem sichtbar.  © Medienportal-Grimma

"Durch den Brand in einer Scheune kommt es zu einer starken Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung. Eine Gefahr für die eigene Gesundheit kann aktuell nicht ausgeschlossen werden. Die Feuerwehr ist im Einsatz", hieß es um 9 Uhr in der Warn-App.

Gegen 2 Uhr wurden die Einsatzkräfte über das Feuer informiert. Nach Angaben der Polizei brannten schätzungsweise rund 1000 Heuballen, wobei die Scheune komplett zerstört wurde und ein Schaden von knapp 70.000 Euro entstand.

Wie es zu dem Brand kam, ist aktuell noch unklar. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines Branddeliktes. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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Steffen Kunze, stellvertretender Kreisbrandmeister, teilte einem Reporter vor Ort mit, dass die Flammen zwar unter Kontrolle gebracht werden konnten, die Nachlöscharbeiten jedoch andauerten.

Wieso die Scheune plötzlich in Brand stand, ist Teil der Ermittlungen.
Wieso die Scheune plötzlich in Brand stand, ist Teil der Ermittlungen.  © Medienportal-Grimma

In der Warn-App wurde empfohlen, das Gebiet zu meiden, alle Fenster und Türen zu schließen und Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Rebsen, Seelingstädt, Altenhain, Grimma, Neichen, Großbothen und Hohnstädt sowie das Technische Hilfswerk waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen.

Erstmeldung am 31. Oktober um 9.13 Uhr ; Update am 2. November um 13.13 Uhr

Titelfoto: Bildmontage: Medienportal-Grimma

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