Dresden - Die Fahrpreise im Schienennahverkehr in Sachsen sollen nicht steigen.
Der Sächsische Landtag stimmte jetzt einem entsprechenden Antrag der Grünen zu.
Inhaltlich geht es um die Trassenpreise, also die Nutzungsgebühren, die für das Befahren eines Streckenabschnitts fällig werden.
Der Europäische Gerichtshof hat das bisherige Trassenpreissystem gekippt.
Jetzt droht dem Personennahverkehr auf der Schiene (SPNV) eine Erhöhung um 23,5 Prozent.
"Wenn der Bund jetzt nicht gegensteuert, drohen weniger Zugangebote und höhere Ticketpreise", sagte die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Katja Meier (46).