Gute Nachrichten aus Sachsen: Zahl der Ärzte im Freistaat wieder gestiegen

Von Birgit Zimmermann

Leipzig/Berlin - In Sachsen ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in den Praxen zuletzt leicht gestiegen.

Eine medizinische Versorgung in der Nähe des Wohnorts ist vielen Menschen sehr wichtig. Gute Nachricht für Sachsen: Im Freistaat ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in den Praxen zuletzt leicht gestiegen.
Eine medizinische Versorgung in der Nähe des Wohnorts ist vielen Menschen sehr wichtig. Gute Nachricht für Sachsen: Im Freistaat ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in den Praxen zuletzt leicht gestiegen.  © Sebastian Kahnert/dpa

Ende vorigen Jahres kamen auf 100.000 Einwohner knapp 229 Mediziner und Psychotherapeuten, wie aus einer Auswertung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hervorgeht. Ein Jahr zuvor lag die Arztdichte im Freistaat bei knapp 223 Ärzten je 100.000 Einwohner.

Im Bundesländervergleich war dabei der Frauenanteil in Sachsens Ärzteschaft eher hoch. Mit 58,9 Prozent Ärztinnen rangierte der Freistaat hinter Berlin und Hamburg auf Platz 3. Zugleich waren nur 8,7 Prozent der Mediziner und Psychotherapeuten älter als 65 Jahre - zusammen mit Mecklenburg-Vorpommern der bundesweit niedrigste Anteil.

Auch deutschlandweit wurden mehr Praxisärzte gezählt. Ende vergangenen Jahres waren 191.875 Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mit Zulassung zur Versorgung gesetzlich Versicherter tätig.

Das waren 2.324 mehr als Ende 2024. Der Teilzeitanteil lag bei 40 Prozent.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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