Viele Neu-Sachsen machen sich selbstständig

Kamenz - Auf Staatsbürger aus Polen, der Ukraine, Syrien und Rumänien entfielen im vergangenen Jahr die meisten Gewerbeanmeldungen von Ausländern in Sachsen.

Immer mehr Neu-Sachsen melden ein Gewerbe an. (Symbolfoto)
Immer mehr Neu-Sachsen melden ein Gewerbe an. (Symbolfoto)  © 123RF

Zusammengenommen meldeten sie nach Angaben des Statistischen Landesamtes 2474 Einzelunternehmen an. Das entspricht 10,8 Prozent aller Gewerbeanmeldungen (gesamt: 28.704; +8,4 Prozent zum Vorjahr).

Den größten Zuwachs stellten mit 154 Anmeldungen oder 28,3 Prozent Staatsbürger afghanischer Herkunft.

Die häufigsten Anmeldungen insgesamt entfielen erneut auf den Wirtschaftsbereich Handel, einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (23 Prozent), so das Landesamt.

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9,3 Prozent der Gewerbeanmeldungen entfielen auf das Baugewerbe. Das Gastgewerbe verzeichnete 8,1 Prozent der Gewerbeanmeldungen.

Dem stehen insgesamt 25.376 Gewerbeabmeldungen gegenüber, ein Plus von 119 oder 0,5 Prozent. Die meisten Abmeldungen von Ausländern kamen übrigens von Polen (952; 4,6 Prozent).

Titelfoto: 123RF

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