Im Osten wird gespart, nur nicht beim Marken-Mineralwasser
Lichtenau - Trotz Inflation, Wirtschaftskrise und faktisch weniger Geld im Portemonnaie: Beim Mineralwasser spart Ostdeutschland nicht. Das geht aus aktuellen Zahlen der Lichtenauer Mineralquellen hervor. Demnach stieg der Absatz im Jahr 2025 um mehr als sieben Prozent.
Wie die Lichtenauer Mineralquellen mitteilen, wurden im Geschäftsjahr 2025 insgesamt 174,8 Millionen Liter natürliches Mineralwasser und alkoholfreie Erfrischungsgetränke verkauft - ein Plus von 7,1 Prozent.
Auffällig: Besonders beim Mineralwasser verzeichnet das Unternehmen eine starke Nachfrage. Und das, obwohl viele Verbraucher in Krisenzeiten ihr Geld zusammenhalten - und unter anderem bei Lebensmitteln sparen.
Dazu kommt: Ein Liter Leitungswasser ist in Deutschland oft genauso gesund und qualitativ hochwertig, kostet aber weniger als einen Cent. Dennoch boomt das Mineralwasser-Geschäft von Lichtenauer. Zudem setzen die Kunden immer mehr auf Glasflaschen, sagt das Unternehmen.
"Parallel beobachten wir einen klaren Trend hin zu bewusster Ernährung, weniger Zucker und natürlichen Produkten. Davon profitieren vor allem unsere zuckerfreien Wasser-Plus-Getränke", sagt Lichtenauer-Chef Thomas Heß.
Trotz negativem Markttrend: Lichtenauer verkauft mehr Getränke in Ostdeutschland
Besonders erfreulich für das Unternehmen: Während der Markt für alkoholfreie Getränke in Ostdeutschland um vier Prozent sank, konnte Lichtenauer 2025 in Ostdeutschland seinen Absatz um etwa zehn Prozent steigern.
Und: Auch die Marke Margon (gehört ebenfalls zu Lichtenauer) konnte 2025 deutlich mehr Mineralwasser verkaufen. Das Unternehmen spricht von mehr als zehn Prozent. Dabei ist ebenfalls zu beobachten, dass Verbraucher immer mehr auf Glasflaschen setzen.
"Mit einem Absatzplus von 32,3 Prozent hat das Glas-Mehrweggebinde im vergangenen Jahr auch dem Margon Mineralwasser einen starken Aufschwung verschafft", teilt das Unternehmen mit.
Titelfoto: Jan Woitas/dpa