Immaterielles Kulturerbe: Säbel und Standarten für die Bergmannsvereine

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Altenberg - Sachsen schließt Lücken beim immateriellen Kulturerbe: Am Wochenende erhielt der Sächsische Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine (SLV) zwei neue Landesstandarten und 35 originalgetreue sächsische "Bergsäbel".

Jörg Markert (52, CDU, r.) vom Kulturministerium übergab die Säbel und Standarten am Samstag an Vertreter des SLV.
Jörg Markert (52, CDU, r.) vom Kulturministerium übergab die Säbel und Standarten am Samstag an Vertreter des SLV.  © Holm Helis

Wie das Kulturministerium mitteilte, ersetzen die Standarten zwei stark beanspruchte Vorgängermodelle. Die Säbel wurden nach historischen Museumsstücken neu hergestellt.

Beide werden traditionell bei den sächsischen Bergparaden getragen, die seit dem 17. Jahrhundert nachgewiesen sind und seit 2016 zum Immateriellen Kulturerbe Deutschlands zählen.

Insgesamt 35 solcher Säbel erhielt der Landesverband der Bergmannsvereine.
Insgesamt 35 solcher Säbel erhielt der Landesverband der Bergmannsvereine.  © Holm Helis
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Entscheidend sei, was das kulturelle Erbe mit Leben erfülle, erklärte Kulturministerin Barbara Klepsch (60, CDU) anlässlich der Übergabe, zu der sie selbst verhindert war. "Es sind die Menschen, die Bräuche, die Musik, die Rituale, die aus Geschichte gelebte Gegenwart machen."

Dafür investiert Sachsen laut aktuellem Doppelhaushalt jährlich 35.000 Euro.

Titelfoto: Holm Helis

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