Chemnitz - Immer mehr Menschen suchen einen Job außerhalb Sachsens. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitteilte, stieg die Zahl der Auspendler vergangenes Jahr auf 160.000 - der höchste Stand seit 25 Jahren.
Damit pendle jeder zehnte Sachse zum Arbeiten in andere Bundesländer. Hauptgrund sei die Vergütung, hieß es. Gleichzeitig ist die Zahl der Einpendler nach Sachsen um rund 700 auf 144.700 gesunken.
"Das können wir uns mit dem Blick auf die hohen Fachkräftebedarfe nicht mehr leisten", erklärte Direktions-Chef Klaus-Peter Hansen (64).
An die Arbeitgeber appellierte er, sich attraktiv aufzustellen. Neben der Vergütung spielten das Image, betriebliche Weiterbildungsangebote oder flexible Arbeitszeitmodelle bei der Wahl des Arbeitsplatzes eine entscheidende Rolle, so Hansen.