Immer mehr Sachsen pendeln in andere Bundesländer

Chemnitz - Immer mehr Menschen suchen einen Job außerhalb Sachsens. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitteilte, stieg die Zahl der Auspendler vergangenes Jahr auf 160.000 - der höchste Stand seit 25 Jahren.

Die Autobahnen im Freistaat laufen heiß: Immer mehr Sachsen pendeln zum Arbeiten in andere Bundesländer.  © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Damit pendle jeder zehnte Sachse zum Arbeiten in andere Bundesländer. Hauptgrund sei die Vergütung, hieß es. Gleichzeitig ist die Zahl der Einpendler nach Sachsen um rund 700 auf 144.700 gesunken.

"Das können wir uns mit dem Blick auf die hohen Fachkräftebedarfe nicht mehr leisten", erklärte Direktions-Chef Klaus-Peter Hansen (64).

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Für alle, die nicht mit der Bahn pendeln können oder wollen, ist das Auto meist die einzige Alternative.  © David-Wolfgang Ebener/dpa

An die Arbeitgeber appellierte er, sich attraktiv aufzustellen. Neben der Vergütung spielten das Image, betriebliche Weiterbildungsangebote oder flexible Arbeitszeitmodelle bei der Wahl des Arbeitsplatzes eine entscheidende Rolle, so Hansen.

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