Europas größte Tierschau, regionale Leckerbissen, smarte Technik: Agra wird zum Branchentreff

Von Jörg Schurig

Markkleeberg - Sachsen will auf der Landwirtschaftsausstellung Agra in Markkleeberg bei Leipzig vor allem Appetit auf einheimische Nahrungsmittel machen.

Die Agra in Markkleeberg soll wieder zum Branchentreff der Agrar-, Forst und Ernährungswirtschaft werden.
Die Agra in Markkleeberg soll wieder zum Branchentreff der Agrar-, Forst und Ernährungswirtschaft werden.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

"In diesem Jahr wird die Agra wieder zum Treffpunkt von Kulinarik und Innovation. Dabei wird Genießen auf dem Agra-Marktplatz großgeschrieben, der von regionalen Imkern, kleinen Manufakturen bis zu Direktvermarktern die breite Palette an Erzeugern präsentiert", erklärte Thomas Horn, Chef der Wirtschaftsförderung Sachsen. 

Die Messe von diesem Donnerstag bis Sonntag gilt als größter Branchentreff der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in Ostdeutschland. Nach Angaben der Veranstalter sollen auf rund 110.000 Quadratmetern Fläche die großen Zukunftsthemen der Branche behandelt werden.

Aussteller von Landtechnik geben einen Überblick über Innovationen und Maschinenprogramme
nahezu aller Hersteller: Traktoren und Erntemaschinen werden zunehmend autonomer, Künstliche Intelligenz stellt die Vernetzung von Maschinen her. 

Das "Genießen" steht bei der Messe im Fokus.
Das "Genießen" steht bei der Messe im Fokus.  © Jan Woitas/dpa
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Roboter im Pflanzenbau im Einsatz

Zudem wurde Europas größte Tierschau angekündigt. Agarpolitische Foren sind prominent besetzt, unter anderem mit EU-Agrarkommissar Christophe Hansen. Sachsen will mit einem "Innovationsforum AgriFood" punkten und dabei auch interaktive Workshops anbieten.

Dabei geht es um Themen wie Roboter im Pflanzenbau, Digitalisierung im Obstbau, regionale Vermarktung, die Zukunft des Obst- und Hopfenbaus, Strukturwandel in der Landwirtschaft sowie die Entwicklung von Fachkräften.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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