Immer wieder überfüllte Triebwagen: So will "trilex" ab September für Entlastung sorgen

Dresden/Görlitz - Seit Jahresbeginn kämpft die Länderbahn (DLB) auf ihrem "trilex"-Netz in Ostsachsen mit Fahrzeugengpässen. Wegen fehlender Triebwagen sind immer wieder überfüllte Züge unterwegs. Ab dem 7. September soll (endlich) ein Entlastungskonzept greifen.

Die "trilex"-Flotte wird ab September vorübergehend durch GTW-Triebwagen der Ostdeutschen Eisenbahn verstärkt, sodass mehr Züge mit regulärer Kapazität rollen können. (Archivfoto)  © Robert Michael/dpa

So werden dann vier GTW-Triebwagen der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) zum Einsatz kommen, wie DLB-Sprecherin Katerina Hagen (52) gegenüber TAG24 erklärte. "Ihre Finanzierung ist bis Ende des Jahres gesichert."

Drei Stadler-Wagen würden ständig im Betrieb sein, ein Fahrzeug als Reserve dienen. "Derzeit laufen Schulungsfahrten zur Baureihenkunde", so Hagen weiter.

Noch stehe der Fahrplan des Ersatzangebots nicht final fest. Klar sei jedoch, dass mehrere Zugleistungen durch die ODEG-Aushilfe wieder mit der bestellten Mehrfachtraktion verkehren können.

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Grund für die derzeitigen Engpässe sind unter anderem notwendige Hauptuntersuchungen an den "trilex"-Desiros. Sie sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

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Für 2027 stellt die Länderbahn zudem in Aussicht, dass fünf zusätzliche Desiros aus Rheinland-Pfalz nach Sachsen kommen. "Diese befinden sich dort aktuell noch im Einsatz und stehen daher nicht früher zur Verfügung", so die Sprecherin.

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