Jetzt ist klar: So viele Jobs fallen bei sächsischem Chemie-Standort weg

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Nünchritz - Jetzt herrscht (endlich) Klarheit: Der Chemie-Konzern Wacker will rund 13 Prozent seiner Stellen am sächsischen Standort in Nünchritz (Landkreis Meißen) streichen.

Laut Sparplan müssen 200 Mitarbeiter das Wacker-Werk in Nünchritz verlassen. (Symbolfoto)
Laut Sparplan müssen 200 Mitarbeiter das Wacker-Werk in Nünchritz verlassen. (Symbolfoto)  © Robert Michael/dpa

Wie das Unternehmen mitteilte, sollen 200 der etwa 1500 Arbeitsplätze bis Ende 2027 wegfallen. Der geplante Abbau erfolge über ein Freiwilligenprogramm, das "attraktive Altersteilzeitregelungen und Aufhebungsverträge" umfasse, heißt es.

Zudem würden alle Mitarbeiter in Deutschland bis 2028 einen "temporären Solidarbeitrag" – bestehend aus vier Prozent Arbeitszeit- und Entgeltreduzierung – leisten. "Dadurch ergibt sich der erforderliche finanzielle Spielraum, um betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen."

Bundesweit sollen 1600 Jobs dem Kosten- und Effizienzprogramm "PACE" zum Opfer fallen, wie die Konzernleitung in Abstimmung mit der Arbeitnehmervertretung beschlossen hat.

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Mit 1300 abzubauenden Stellen ist dabei der weltweit größte Wacker-Standort in Burghausen (Oberbayern) am stärksten betroffen. Ziel soll es sein, über 300 Millionen Euro einzusparen und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Noch im Februar war die Verunsicherung in Nünchritz groß. Das ewige Warten ließ Gerüchte innerhalb des Betriebs hochkochen, wie der Betriebsratsvorsitzende damals verriet.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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