Keine Klarheit zum Stellenabbau bei Wacker: "Warten sorgt für Verunsicherung"

Riesa - In der Diskussion um den geplanten Stellenabbau beim Münchner Chemiekonzern Wacker ist die Situation der etwa 1500 Beschäftigten in Nünchritz weiter unklar.

Noch ist die Zukunft der Beschäftigten am Wacker-Standort in Nünchritz ungewiss.  © Sebastian Willnow/dpa

Die Beschäftigten sind beunruhigt und warten auf genauere Informationen, sagte der Betriebsratsvorsitzende Göran Gust.

"Jede Woche länger an Warten auf Informationen sorgt für weitere Gerüchte und Verunsicherung."

Eine Sprecherin des Unternehmens verwies auf Anfrage auf laufende Gespräche mit Arbeitnehmervertretern. Wann es genauere Informationen geben könne, hänge vom Fortschritt der Gespräche ab.

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Die Wacker AG hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, jährlich 300 Millionen Euro einsparen und dafür unter anderem 1500 Stellen abbauen zu wollen - den Großteil davon an deutschen Standorten.

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Erste Maßnahmen sollen demnach im ersten Quartal dieses Jahres umgesetzt werden. Ende Januar hatte das im MDax gelistete Unternehmen einen Verlust von rund 800 Millionen Euro nach vorläufigen Zahlen bekanntgegeben.

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