Klinikatlas: Mehrere Lücken in Ostdeutschland

Berlin/Dresden - Der aktuelle Krankenhausatlas des Statistischen Bundesamtes weist eine deutliche Konzentration von Lücken bei der schnellen Erreichbarkeit von Allgemeinkrankenhäusern im Norden und Osten Deutschlands auf.

In Teilen Sachsens sind Krankenhäuser oft weit entfernt, besonders Universitätskliniken gibt es fast nur bei Dresden und Leipzig.
In Teilen Sachsens sind Krankenhäuser oft weit entfernt, besonders Universitätskliniken gibt es fast nur bei Dresden und Leipzig.  © 123rf/wideonet

In Sachsen sind der südliche Erzgebirgsrand (Erzgebirgskreis, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge), Teile der nördlichen Oberlausitz (Kreis Görlitz) und ein größeres Gebiet nördlich von Königsbrück (Bautzen) betroffen.

Überall dort brauchen Patienten rund 30 bis 45 Minuten bis zur nächsten Klinik. Eine schnelle Erreichbarkeit ist gegeben, wenn Kliniken innerhalb von 15 Minuten erreichbar sind.

Deutlich schlechter sieht es bei der Erreichbarkeit von Universitätskliniken aus. In Sachsen ist das nur rund um Dresden und Leipzig der Fall.

Fahrten von vielen Gegenden im Erzgebirge, dem Zittauer Gebirge und der nördlichen Oberlausitz zur nächstgelegenen Uni-Klinik dauern bis zu zwei Stunden.

Titelfoto: 123rf/wideonet

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