Kamenz - Wer mit 40 Sachen über die S100 bei Kamenz tuckert, wird für gewöhnlich nicht von der Polizei gestoppt. Es sei denn, man steht dabei auf einem motorisierten Longboard.
So geschehen am Freitagmorgen, als ein 29-Jähriger nahe dem Ortsteil Brauna sein mit einem Elektroantrieb ausgestattetes Board mit mehr als 40 km/h über die Piste manövrierte.
Der rasende Skater wurde einer Verkehrskontrolle unterzogen und hat nun mehrere Anzeigen am Hals, wie die Polizeidirektion Görlitz am Samstag mitteilte.
Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber TAG24, dass solche E-Skateboards im öffentlichen Verkehrsraum generell nicht zulässig sind. Damit im eigenen Garten oder anderswo auf dem Privatgrundstück rumzufahren ist aber möglich.
Der 29-Jährige konnte im Zuge der Verkehrskontrolle keine gültige Versicherung für seinen fahrbaren Untersatz vorweisen - schlichtweg, weil man motorisierte Longboards gar nicht versichern kann. Ebenso fehlte dem Mann eine gültige Fahrerlaubnis.
Während die Spritztour damit wieder beendet war, muss sich der Skater für seine Verkehrsverstöße nun rechtlich verantworten.