Mehr Ausländer wollen in Sachsen arbeiten

Von Jörg Schurig

Kamenz - Die Zahl der Anträge auf Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Sachsen ist 2025 gestiegen. Die meisten werden aber nicht als vollständig gleichwertig anerkannt.

Wenn ausländische Berufsabschlüsse in Sachsen nicht vollständig anerkannt werden, müssen die Bewerber eine Zusatzausbildung machen. (Symbolfoto)  © dpa-Zentralbild

Die Nachfrage von Menschen mit ausländischen Wurzeln nach einer Arbeit in Sachsen steigt stetig.

Im letzten Jahr lagen den Behörden insgesamt 2824 Anträge auf Anerkennung einer Berufsqualifikation vor, die im Ausland erworben wurde, teilte das Statistische Landesamt mit.

Das waren 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Den Angaben zufolge wurden 1136 Abschlüsse und damit weniger als die Hälfte als vollständig gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt.

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Die meisten Anträge betrafen die Berufe Pflegefachkraft (732), Arzt (441) - hier geht es um die Erteilung der Approbation - und Lehrer (388).

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Am häufigsten wurden 2025 Anträge von Personen bearbeitet, die ihre Ausbildung in der Ukraine (666), in Syrien (478) und in Brasilien (137) abgeschlossen hatten.

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