Mit schicker Post-Torte: Neues Zustellzentrum in Sachsen eröffnet

Großenhain - Die Deutsche Post und DHL haben im Landkreis Meißen einen neuen Zustellstützpunkt eröffnet.

Vom neuen Zustellzentrum in Großenhain aus sollen täglich rund 25.000 Haushalte mit Paketen und Briefen beliefert werden.  © FISCHERPRESS / Matthias Fischer

Im Rahmen des nach eigenen Angaben "größten Umbruchs" der Firmengeschichte wurde am Donnerstag in Großenhain ein neuer Standort eingeweiht, von dem aus täglich rund 25.000 Haushalte im Norden des Landkreises mit Briefen und Paketen beliefert werden sollen.

Die DHL Group bezeichnete das mit hochmoderner Technik (Photovoltaikanlage, Wärmepumpe und 45 Ladepunkten für E-Lieferfahrzeuge) ausgestattete Zustellzentrum an der Ortrander Straße als "zentralen Baustein" für die Zustellungen in Großenhain, Gröditz sowie in mehreren umliegenden Gemeinden.

Für die Region versprach das Unternehmen stabile und effiziente Prozesse, um den "logistischen Anforderungen der nächsten Jahre" gerecht zu werden. Durch eine bessere Kombination von Brief- und Paketzustellungen (Verbundzustellung) würden zugleich die Emissionen reduziert werden.

Sachsen Kanufahrer auf sächsischer Talsperre gekentert: Diese Camper werden zu Lebensrettern

Insgesamt 80 Mitarbeiter sollen im neuen Zustellstützpunkt beschäftigt werden können. Zur feierlichen Eröffnung hatte eine Mitarbeiterin direkt mal eine schicke Post-Torte gebacken.

Anzeige
Oberbürgermeister Dr. Sven Mißbach (Freie Wähler, v.l.n.r), Landrat Ralf Hänsel (CDU), Regionalleiterin Paula Schöne, Heike Grafe aus Adelsdorf (hat die Torte zu Eröffnung gebacken und ist gelernte Bäckerin) sowie Niederlassungsleiter Kim Maulitz haben zur Eröffnung des Standorts eine schicke Post-Torte angeschnitten.  © FISCHERPRESS / Matthias Fischer
Standort-Leiterin Marika Reimann eröffnete das neue Zustellzentrum per Glockenschlag.  © FISCHERPRESS / Matthias Fischer

Bundesweit investiert die DHL Group nach eigenen Angaben jährlich rund eine Milliarde Euro, um ihre Standorte zu modernisieren. Dies geschehe vor dem Hintergrund eines Strukturwandels, wonach immer weniger Briefe, dafür aber mehr Pakete versendet werden.

Mehr zum Thema Sachsen: