Neue Woche, neue Streiks im Nahverkehr: Diese Regionen sind betroffen
Chemnitz/Zwickau - Pendler im Raum Chemnitz brauchen am Montag mal wieder starke Nerven. Die Gewerkschaft Verdi hat weitere Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Teilen Sachsens angekündigt. Auch der Regionalverkehr Westsachsen (RVW) ist betroffen.
Betroffen sind nach Unternehmensangaben die Bereiche Chemnitz, Limbach-Oberfrohna, Hohenstein-Ernstthal und Lichtenstein.
Die Chemnitzer Verkehrsbetriebe werden nicht bestreikt, doch der RVW-Ausstand schlägt auch auf das CVAG-Netz durch. Einschränkungen gibt es nach CVAG-Angaben auf den Linien 41, 46, 63 und 96.
Im Landkreis Zwickau steht der Regionalbusverkehr nicht überall still. Die RVW erklären ausdrücklich, dass Glauchau, Zwickau und Werdau vom Warnstreik nicht betroffen ist.
Zahlreiche Linien fahren ohne Einschränkungen, außerdem nennt das Unternehmen auf seiner Homepage auch eine ganze Reihe von Schülerverbindungen, die regulär unterwegs sind.
Heißt unterm Strich: Während es rund um Chemnitz ruckeln dürfte, soll der Regionalverkehr in großen Teilen des Zwickauer Raums weiterlaufen.
Streik am Dienstag in Ostsachsen
Die Mittelsachsen müssen ebenfalls am Montag ab 3 Uhr morgens mit Ausfällen rechnen. Neben dem RVW wird auch die Regiobus Mittelsachsen GmbH bestreikt. Laut Angaben des Unternehmens müssen auch Pendler in Döbeln und Freiberg mit Einschränkungen und Fahrtausfällen rechnen.
Nicht betroffen sind hingegen die Betriebshöfe Mittweida und Hartmannsdorf wie die Subunternehmen betriebenen Linien in Freiberg und Eppendorf.
Betroffen ist bei beiden Verkehrsunternehmen auch die Schülerbeförderung, heißt es weiter.
Bus- und Bahnfahrern wird empfohlen, sich auf der Webseite des betroffenen Verkehrsbetriebes vor dem Fahrtantritt über das Fahrtangebot zu informieren.
Am Dienstag wird der Streik in großen Teilen Ostsachsens fortgeführt. Betroffen sind demnach die Görlitzer Verkehrsbetriebe, Omnibusverkehr Oberlausitz, Regionalbus Oberlausitz, DB Regio Bus Ost in Zittau und die Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda.
Die Warnstreiks enden jeweils am Folgetag zwischen 1 und 3:15 Uhr.
Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

