Der Wilde Westen tobt wieder im Lößnitzgrund
Radebeul - Schon zum 33. Mal: Die Karl May Festtage verwandeln vom 15. bis 17. Mai Radebeul in den Wilden Westen. In diesem Jahr unter dem Motto "Fest im Sattel" und der Schirmherrschaft von RTL-Serienstar Nadine Menz (36), die in Bad Segeberg 2023 als Winnetous Schwester "Nscho-tschi" durch die Prärie ritt.
Aber sie ist nicht der einzige Promi bei den Festtagen - mit Christian Takes Gun Parrish alias Supaman reist ein mehrfacher Musik-Preisträger und indigener Rapper der Apsáalooke Nation aus Montana (USA) an.
Erstmals tritt ein Derwisch-Tänzer aus Ägypten in "Karl Mays Orient" auf, malt der Dresdner Kult-Zeichner Holger John in der Western-Ranch am Hohen Stein mit Kindern Pferde, reiten die filmerprobten Männer der Lausitzer Stuntgruppe Awego ("Die Päpstin", "Nope") durch das Sternreitercamp.
Kurz: 500 Mitwirkende, 40 Firmen, Vertreter dreier indigener Völker, 80 Händler und 150 Pferde sorgen zwischen Karl-May-Museum und Bahnhaltestelle Lößnitzgrund für Unterhaltung und Wissenszuwachs bei etwa 30.000 Festbesuchern.
Zwar dürfen nach fünfjähriger Pause erstmals Darsteller wieder ihre Colts abfeuern, die traditionellen Überfälle auf den "Santa Fe Express" allerdings erfolgen musikalisch.
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Denn der eigentlich rauflustige Sheriff Grant - so verraten die Landesbühnen - versteckt sich vor seiner Frau, die ihn zum Zahnarzt schleifen will.
Das gesamte Programm sowie günstige Vorverkauftickets (ab 8 Euro) gibt's unter karl-may-fest.de. Für eine barrierefreie Anreise (nur am 16. Mai) sorgt ab Festwiese ein Fahrdienst.
Ein Shuttlebus pendelt zwischen Bahnhof Radebeul Ost und dem Sternreitercamp in Wahnsdorf.
Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann, IMAGO/BREUEL-BILD
